13.08.2011 SC Unterrabnitz - SC Großwarasdorf 2:1 (1:0)

Mit dem allerletzten Aufgebot reiste der SC Großwarasdorf nach Unterrabnitz. Zu befürchten war, dass die Gastgeber die Gäste aus Großwarasdorf sofort – mit Haut und Haaren – verspeisen, dh vom Feld spielen werden. Es kam aber anders. Vom Spielverlauf konnten die Großwarasdorfer den Unterrabnitzern durchaus Paroli bieten. Und es sah lange nicht so aus als sollten die Spieler des SC Unterrabnitz als Sieger vom Platz gehen. In der 10 Minute musste der Tormann Christoph Fazekas eine brenzlige Szene vor dem Tor bereinigen. Es blieb beim 0:0. Damit haben die Unterrabnitzer vorerst ihr Pulver verschossen. Rd. 10 Minuten später deutete Egle an, dass mit ihm auch in Unterabnitz zu rechnen ist. Sein Schuss ging um cm am Tor vorbei. In der 34 Minute stellte dann Großwarasdorf zur Überraschung aller auf 1:0. Die Großwarasdorfer spielten das 1:0 sicher in die Pause.

Nach Wiederbeginn erhöhten die Unterrabnitzer den Druck – ohne einen wirklichen Vorteil erarbeitet zu haben. In der 62. Minute war es dann allerdings so weit: aus einem zweifelhaften Freistoß konnte Unterrabnitz den Ausgleich erzielen. Großwarasdorf steckte allerdings nicht auf und fünf Minuten später hatte Egle den Führungstreffer vor den Augen – er hat aber knapp am Tor vorbei geschossen. Das Spiel wäre vermutlich entschieden gewesen. In der 75. Minute musste Karall Martin nach einem 08/15 Foul mir rot/gelb vom Feld. Eine überaus Harte Entscheidung. Fast im Anschluss daran übersah der Schiedsrichter ein Foul an Egle im Strafraum – im Gegenteil Egle sah Gelb. Eine völlig unverständliche Entscheidung. Selbst das heimische Publikum bedankte sich beim Schiedsrichter. Und weil das Fußballspiel nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat, sondern in erster Linie mit Glück, gelang den Unterrabnitzern in der 83. Minute der Siegestreffer. Die müde Großwarasdorfer Mannschaft konnte den Ausgleich nicht mehr erzielen.

Schiedsrichter Grünwald war nicht immer Herr der Lage. Beim Verteilen der gelben Karten hat er eindeutig mit zweierlei Maß gemessen und ließ vergleichbare Attacken der Unterrabnitzer ungestraft. Beim nicht gegebenen Elfer blind und bei der unsportlichen Attacke/Tätlichkeit an Fazekas gegen Ende des Spieles hat er auch weggesehen. Im Vergleich dazu war Karalls Attacke, die zum Ausschluss führte eine Lappalie.

     06.08.2011 SC Großwarasdorf - SC Rattersdorf 0:4 (0:1)

Einen Bauchfleck zu Beginn der Saison 2011/2012 legt der SC Großwarasdorf hin. Das Spiel war eine klare Angelegenheit für die Gäste aus Rattersdorf. Der SC Groß-warasdorf-Nebersdorfi musste ersatz-geschwächt das erste Spiel bestreiten. Die Gäste aus Rattersdorf nutzten die Situation eiskalt aus und liessen den Gastgebenr keine Chance. Nach schneller Führung, ließen die Gäste einige Sitzer aus. Schlussendlich entführten sie ohne nennenswerte Gegenwehr drei Punkte aus Großwarasdorf und setzten sich mit dem höchsten Sieg der Runde an die Tabellenspitze.

     BFV-Cup: SC Großwarasdorf - SC Draßmarkt 2:5 (1:2)

Das erwartet schwere Spiel für den Außenseiter/Aufsteiger in die 1.Klasse Mitte gegen den stärker eingeschätzten Zweitligisten. Zu sehen war der Unterschied nicht wirklich.

Zum Spiel selbtst lt. BVZ: "In einem Spiel das von Toren aus Standards geprägt wurde, setzte sich am Ende der Favorit klar durch. Bis zum Elfmeter zum 3:2 durch Michael Filo hielten aber die Gastgeber sehr gut dagegen."

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     06.08.2011 - Meisterschaftsbeginn gegen SC Rattersdorf


     Freundschaftsspiele

FC Deutschkreutz SC Großwarasdorf/Nebersdorf 4 : 1
SC Großwarasdorf/Nebersdorf ASK Raiding 5 . 0
SC Großwarasdorf/Nebersdorf ASK eco puls Horitschon 4 : 2
SC Zagersdorf SC Großwarasdorf/Nebersdorf 4 : 5


     Martin Karall, über den Titel und die zukünftigen Aussichten

[BVZ]BVZ: Wie fühlen Sie sich nach dem dock für viele eher überraschenden Gewinn der Meisterschaft?
Martin Karall: Nach der Herbstmeister' krone kam der Meisterteller für uns alle sehr unverhofft.
BVZ: Wie kam dieser grandiose Erfolg trotz eines kleinen Kaders zustande?
Martin Karall: Hier gibt es auf jeden Fall mehrere Bestandteile dafür. Die hauptsächlichen Gründe dafür waren die kompakte Mannschaftsleistung und ein sehr engagierter Trainer.
BVZ: Sie sprechen den Coach Ilja Marijan an. Hatte er wirklich so viel Einfluss auf seine Spieler?
Martin Karall: Auf jeden Fall. Er motivierte seine Schützlinge immer mehr als 150 Prozent und wurde auch öfters laut.
BVZ: Wer waren die Leistungsträger in diesem Team?
Martin Karall: Das waren alle Spieler, die zum Einsatz kamen. Natürlich stach die Defensive hierbei noch heraus.
BVZ: Das belegt die Tatsache, dass die wenigsten Gegentreffer eingefangen wurden. Wie war dies möglich?
Martin Karall: Mit Michael Hipsag hatten wir einen sehr sicheren Rückhalt. Natürlich taten uns die vielen Tore von Laszlo Egle ebenfalls sehr gut.
BVZ: Wann dachten Sie erstmals an die Möglichkeit, den ganz großen Coup landen zu können?
Martin Karall: Nach dem knappen Auswärtserfolg in Kroatisch Geresdorf kam der Zeitpunkt, wo wir das Gefühl hatten, dass wir es schaffen können.
BVZ: Was sind Ihre gesteckten Ziele für die 1. Klasse Mitte?
Martin Karall: Wir wollen die Euphorie mitnehnen und mit dem Abstieg nicht in Berührung kommen.


     Das sagen Spieler:

Daniel Karall: „Es lief für uns alles nach Plan. Wir wollten ganz weit oben mitspielen und der Traum vom Meister ist Realität geworden. Wir haben nun das erreicht, was wir uns gewünscht haben. "

Michael Hipsag: „Ich denke wir haben den Grundstein für den Meistertitel bereits in den ersten beiden Runden gelegt. Danach hatten wir Selbstvertrauen und-auch Glück. Es war eine wunderschöne Saison. Ich mochte mich beim gesamten Verein für das entgegengebrachte Vertrauen nach meiner Verletzung bedanken. "

Laszlo Egle: ,,Eine wunderbare Spielzeit mit der Krönung des Meistertellers. "


     Das sagen Mitbewerber:

Mirco Durinovic, Obmann ASK Hirm: „Mit knappen Erfolgen und konstanten Leistungen ein verdienter Meister. Wir gratulieren Großwarasdorf dazu. "

Christian Balogh, Funktionär SC Nikitsch: ,,Wer am Ende der Spielzeit ganz oben steht, der hat es auch verdient. Der Erfolg lag am Prunkstück Defensive und zudem auch mit Laszlo Egle an der vordersten Front. "

Fredy Keglovits, Obmann SC Kroatisch Geresdorf: ,,Der Titel ist auf jeden Fall verdient. Mit Michael Hipsag war ein sehr starker Rückhalt im Tor. Wir gratulieren Großwarasdorf zum Meisterteller. "

Peter Grabner, Obmann SV Oberloisdorf: „Ein Riesenkompliment an die Großwarasdorfer. Es war eine sensationelle Saison mit einer ausgezeichneten Defensivleistung. Auch Trainer Ilja Marijan hatte einen großen Anteil daran."


     Der Titel wurde zur schönen Realität

Großwarasdorf sicherte sich mit einer sehr konstanten und geschlossenen Leistung den Meisterteller.
Von Dieter Dank [BVZ]

Vor dem Beginn der Meisterschaft stunden andere Teams bei den Vereinsverantwortlichen auf dem Meisterzettel. Wurden doch Hirm, Nikitsch und Dörfl am häufigsten genannt. Doch das von Coach Ilja Marijan betreute Großwarasdorf hat sich schlussendlich die Schale geschnappt und damit für die Überraschung der Saison gesorgt. Die BVZ beleuchtet nun nochmals die Gründe und die ereignisreichsten Geschehnisse auf dem Weg dorthin.

Ein optimaler Start in die Punktejagd war gegeben

Großwarasdorf startete mit einem Unentschieden und gleich fünf Siegen in Folge in die Hinrunde. In der weiteren Folge lieferten sich Hipsag und Co. ein Kopf-an-Kopf Rennen mit Hirm. Nach einer knappen Heimniederlage gegen Oberloisdorf kam es in der letzten Runde zum direkten Duell ge

gen die Hirmer um die Herbstmeisterkrone. In beeindruckender Manier wurde die damals noch von Josef Wachtfeitl gecoachte Truppe aus dem Mattersburger Bezirk besiegt. Obmann Martin Karall erinnert sich gerne daran zurück: ,,Dieser Sieg war sicherlich eines der Highlights in dieser Spielzeit." Dadurch überwinterte die Marijan-Elf als Herbstkonig.

Die Niederlage zum Start hatte keine Auswirkungen

Die Übertrittszeit verlief in Großwarasdorf ziemlich ruhig. Man vertraute weiter auf den bisher erfolgreichen Kader. Im ersten Rückrundenspiel musste man aber eine Heimniederlage gegen Nikitsch einstecken. Wie auch schon im Herbst war danach die Abwehr um Kapitän Igor Skrlec ein Fels in der Brandung. Dazu stand mit Michael Hipsag ein routinierter und mit Burgenlandliga-Erfahrung ausgestatteter Torhüter zwischen den Pfosten. Das

spiegelte sich am Ende mit nur insgesamt 20 Gegentreffer wieder. Zudem zeigten die defensiv aufgestellten Spieler wie Daniel Karall und Marko Zvonarich ihren Torriecher. Auch der Mittelfeldregisseur und Antreiber Dino Bico sorgte mit seinen Treffern für etliche wertvolle Punkte. Die Siege des neuen Meisters fielen, außer dem 9:1-Erfolg gegen Unterpullendorf, nie wirklich so hoch aus. Meistens war nur ein Tor mehr entscheidend.

An der vordersten Front hatte man einen Knipser

Im Angriff hatte man mit Laszlo Egle einen echten Torjäger in den eigenen Reihen. Nicht weniger als 23 Volltreffer stillten seinen Torhunger. „Ich freue mich riesig über den Meistertitel. Wenn ich auch noch die Elfmeter geschossen hätte, wäre sich wahrscheinlich auch der Torschützenkönig ausgegangen", erklärte der Scharfschütze vom Dienst. Für den Titel sehr bedeutsames Ereignisse waren, das Aufeinandertreffen im Derby gegen Kleinwarasdorf und die Auswärtspartie in Kroatisch Geresdorf. In beiden Begegnungen konnten mühsam die vollen Punkte eingefahren werden. In den letzten Runden verschärfte sich dann die Personalsituation. Verletzungsbedingte Ausfälle von Stammkräften, wie zum Beispiel Daniel Karall, führten zu einer Neuverpflichtung. Mit Sandro Rivic wurde für die letzten beiden Runden eine Offensivkraft beim Verband angemeldet.

Die nächsthöhere Klasse soll gehalten werden

Für die 1. Klasse soll das Hauptgerüst der Mannschaft gehalten werden. Der Abgang von Goalie Michael Hipsag soll mit Christoph Fazekas so gut es geht abgedeckt werden. Auch sollen noch drei oder vier junge Kicker zum Kader stoßen. Mit dem Abstieg will man am besten nichts zu tun haben. „Unser Ziel ist ein einstelliger Tabellenplatz. Wir wollen die Form beibehalten und gute Ergebnisse abliefern", teilt Karall abschließend mit.


     Melitta Czigler 1957 - 2011


Wir alle wünschten, es wäre nicht wahr. Wir konnten es zuerst gar nicht fassen. Wir haben damit nicht gerechnet und es nicht für möglich gehalten. Melitta Czigler ist am Samstag, den 19. März völlig unerwartet im Krankenhaus Bruck/Mur verstorben, wenige Tage nach ihrem 54. Geburtstag.Melita hat den SC Großwarasdorf/ Nebersdorf- Veliki Boristof/Susevo jahrzehntelang begleitet und aktiv mitgestaltet. Sie hat alle Höhen und Tiefen des SC Großwarasdorf/ Nebersdorf- VelikiBoristof/Susevo miterlebt, sich über Erfolge gefreut und über Niederlagen getrauert. Melitta Czigler hat Generationen von Fußballern erlebt und betreut. Sie war immer für den SC Großwarasdorf/Nebersdorf- Veliki Boristof/Susevo da.Wir haben sie als umgängliche, verlässliche, offene und engagierte Frau gekannt und geschätzt. Sie war Garant dafür, dass der Verein auch unter erschwerten Bedingungen funktionierte. Eine Arbeit ohne Melitta Czigler ist für uns nur schwer vorstellbar. Sie wird uns als tatkräftige Mitgestalterin an allen Ecken und Enden fehlen.In dieser schwierigen Situation, die uns alle erschüttert hat, möchten wir Melittas Familie - einer Stütze des Vereines - unsere aufrichtige Anteilnahme ausdrücken.Liebe Melitta, vielen Dank. Du wirst uns immer in Erinnerung bleiben. Ruhe in Frieden.

Subotu nas je dostignula turobna vist, da je dugoljetno funkcionarka i vjerna pomogacica sportskoga drustva SC Veliki Boristof/Susevo potpuno nenadijano umrla. Stoprv pred nekoliko dani je svecevaju 54. rodjen dan.

Melitta je bila dusa drustva. Skrbila se je zato, da drustvo funkcionira. Desetljeca je pratila sportsko drustvo, veselila se je uspjehom, trpila se ako nij tako dobro bizalo. Dozivila i podvarala je generacije igracev.

Poznali i cijenili smo ju kot aktivnu, samosvisnu, otvorenu i komunikatovnu zenu. Drustveno djelo prez nje si jos nemoremo predstaviti.

Muzu Rudiju, dici i cijeloj obitelji kanimo ovim putem izraziti nase iskreno suzalovanje.

Draga Melitta, srdacna hvala. Pocivaj u miru.


1.Klasse Mitte/1. razred sredina
2. Runde/kolo 12.8. - 14.8.2011
Fr, 12.08.2011
Steinberg : Kaisersdorf
3:1 (0:0)
Fr, 12.08.2011
Weppersdorf : Lockenhaus
2:0 (1:0)
Sa, 13.08.2011
Rattersdorf : Sieggraben
4:3(0:2)
Sa, 13.08.2011
Neckenmarkt : Neutal
2:0 (1:0)
Sa, 13.08.2011
Wiesen : Piringsdorf
2:3(0:1)
Sa, 13.08.2011
Oberpetersdorf : Tschurndorf
3:2 (3:2)
Sa, 13.08.2011
Unterrabnitz : Großwarasdorf
2:1 (0:1)
So, 14.08.2011
Antau : Hirm
-:- (-:-)

Tabelle
1.Klasse Mitte/1. razred sredina

2. razred sredina 2010/2011
1
1
Rattersdorf
2
2
0
0
5
6
2
2
Weppersdorf
2
2
0
0
4
6
3
6
Oberpetersdorf
2
1
1
0
1
4
4
7
Piringsdorf
2
1
1
0
1
4
5
8
Steinberg
1
1
0
0
2
3
6
11
Unterrabnitz
1
1
0
0
1
3
7
3
Wiesen
2
1
0
1
0
3
8
15
Neckenmarkt
2
1
0
1
0
3
9
4
Kaisersdorf
2
1
0
1
-1
3
10
5
Lockenhaus
2
1
0
1
-1
3
11
9
Tschurndorf
1
0
0
0
-1
0
12
10
Sieggraben
1
0
0
1
-1
0
13
12
Antau
1
0
0
1
-1
0
14
14
Hirm
1
0
0
1
-1
0
15
13
Neutal
2
0
0
2
-3
0
16
16
Großwarasdorf
2
0
0
2
-5
0





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